Der Verein stellt sich vor....
Der Fischerclub Ebnath e.V. ist ein traditionsreicher Angelverein aus der oberpfälzischen
Gemeinde Ebnath (Landkreis Tirschenreuth). Er zeichnet sich durch ein aktives
Vereinsleben, die Hege heimischer Gewässer und eine starke Gemeinschaft aus.
Hier ist eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Eckpunkte:
1. Geschichte & Eckdaten
Gründung:
Am 25. Mai 1985 hoben 10 Angler im Gasthof „Zum Bären“ den „Sportfischerclub
Ebnath“ aus der Taufe. Regelmäßige Treffs sollten in erster Linie dem Erfahrungsaustausch dienen, dem gegenseitigen Kennen lernen und dem Erzählen von Erlebnissen des Anglers an den Fischgewässern. Das war die Geburtsstunde des Fischerclubs. Der Verein wurde am 22. September 1991 im Gasthof „Zum Metzger“ dann zum Fischerclub Ebnath e.V. umgewandelt.
Jubiläen: Im Jahr 2025 feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen, wofür ein spezieller Festausschuss ins Leben gerufen wurde.
Mitglieder: Aktuell wird der Verein vom 1. Vorsitzenden Dieter Schmelber geführt und hat ca. 180 Mitglieder.
2. Vereinsgewässer
Der Club bewirtschaftet derzeit eine Mischung aus stehenden und fließenden Gewässern:
Nicklweiher: Der zentrale Anlaufpunkt in Ebnath mit eigener Fischerhütte.
Frankweiher: Mehrere Weiher in der Nähe von Brand/Neusorg, die teilweise auch zur
Fischaufzucht genutzt werden.
Fichtelnaab: Fließwasserstrecken in der Gemarkung Ebnath und Mehlmeisel (ca. 8 km)
Gregnitz: Fließwasserstrecken in der Gemarkung Ebnath.
Hier engagiert sich der Verein besonders für den Artenschutz (z. B. Ansiedlung der Flussperlmuschel und Besatz von Äschen, Austrag der invasiven amerikanischen Signalkrebse usw..)
3. Aktivitäten & Brauchtum
Veranstaltungen:
Das Fischerfest am Nicklweiher (Ende Juli) und das traditionelle (aber zurzeit ausgesetzte)
Karfreitagsfischessen in der Schulturnhalle sind feste Termine im Dorfleben.
Angeln:
Jährlich findet das „Anangeln“ am 1. Mai statt, bei dem der Fischerkönig
ermittelt wird. Eine Besonderheit ist der „Bärenpokal“ (in Gedenken an den verstorbenen
Vorstand Jürgen „Bär“ Hofmann), der an denjenigen geht, dessen Fang einem festgelegten
Maß (ca. 72 cm) am nächsten kommt.
Das „Abangeln“ findet immer am ersten Sonntag im November statt.
Regelmäßiges und betreutes Jungfischerangeln, sowie das „Schnupperangeln“ für interessierte Kinder und Jugendliche, die das Angeln mit der „Handangel“ kennenlernen wollen.
Ab und zu Angelfahrten an Hochsee- und Binnengewässern, sowie Freundschaftsangeln mit benachbarten Fischereivereinen.
Besondere Fänge:
In den Vereinsgewässern werden regelmäßig kapitale Fische gelandet. Die Fangstatistik
verzeichnet unter anderem:
* Waller (Welse) mit über 1,60 m Länge und 29 kg Gewicht.
* Große Spiegelkarpfen und Hechte über 1 Meter.
Jugendarbeit:
Der Verein hat eine aktive Fischerjugend, organisiert Zeltlager und bietet
für alle Altersstufen Vorbereitungslehrgänge zur staatlichen Fischerprüfung an.






